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Ferienseminar im Kloster Roggenburg

Geschrieben von Begabtenförderung. Veröffentlicht in Begabtenförderung

Ein Bericht von Annabel Fleschutz (Q12)

In der Zeit vom 28. Juli bis zum 1. August 2015 durfte ich zusammen mit 22 anderen Schülerinnen und Schülern aus dem Bezirk Schwaben am „Ferienseminar für besonders begabte und vielseitig interessierte Gymnasiasten“ im Bildungszentrum Kloster Roggenburg teilnehmen. Schon bei der Ankunft verstanden wir uns alle super und spätestens nach der sehr originellen Vorstellungsrunde, bei der die ungewöhnlichsten Hobbys und Interessen zum Vorschein kamen, konnte man auch jedem einen Namen zuordnen.

Im Verlauf der Woche bekamen wir dann viele verschiedene und interessante Vorträge zu hören. Darunter sowohl aktuelle Themen wie der Krieg in Syrien durch den IS, als auch geschichtliche mit dem Vortrag „‚Recht’ wird zu Unrecht? - der Beitrag des Landesgerichts Augsburg zur Verfolgung von NS-Standrichtern“. Aber auch die Themenbereiche Nanomedizin, Alpinarchitektur, Hochleistungssport und Qualitätsjournalismus kamen nicht zu kurz. Außerdem wurden wir umfassend über die Möglichkeiten von Stipendien informiert. Während der Vorträge wurde jeweils fleißig nachgefragt, experimentiert und diskutiert, wobei die Diskussionen meistens auch während der Essenspausen fröhlich weitergeführt wurden.

Annabel Fleschutz 2015 Foto RoggenburgDen sportlichen und musischen Rahmen bildeten das gemeinsame Chorsingen, eine Wanderung bei Roggenburg und der allmorgendliche Frühsport (um 7:00 Uhr!) ebenso wie das Kunstprojekt zur Annäherung an ein Selbstporträt. Die freien Abende ab ca. 21:00 Uhr verbrachten wir dann entweder mit Volleyball spielen, zeichnen, singen, musizieren oder sonstigen Aktivitäten.

Dass die Woche viel zu schnell vorbeiging, merkten wir dann am Donnerstag, als wir in der Mittagspause verzweifelt versuchten noch ein möglichst umfangreiches Programm für den gemeinsamen Abschlussabend am Freitag auf die Beine zu stellen. Zu diesem wurde auch der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Schwaben, Herr Lepperdinger, erwartet, weshalb der Abend etwas ganz besonderes werden sollte.

So war es dann auch. Nach akrobatischen und musikalisch Programmpunkten und dem anschließenden Porträtraten (die meisten Porträts wurden sofort erraten, also haben wir anscheinend doch gar nicht so schlecht gezeichnet ;)) ging es ans große Lagerfeuer. Dort wurde dann bis in die Nacht gesungen und Stockbrot gegrillt und gegessen.

Satt, glücklich und vollgestopft mit neuem Wissen ging es dann am Samstagvormittag wieder nach Hause. Natürlich nicht ohne vorher die Adressen ausgetauscht zu haben und nach gefühlten 1000 Umarmungen!

An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei Frau Brack, Frau Täufer und Frau Börner, die es mir ermöglicht haben, an dieser einmaligen Woche teilzunehmen.

Annabel Fleschutz, Q12