Kulturexkursion der Q12 nach WEIMAR!

Nur wenige  "Flecken" auf der Deutschlandkarte  waren so oft im Zentrum der politischen und kulturellen Geschichte wie Weimar. Trotz ihrer geringen Größe hat die Stadt für eine gymnasiale Oberstufe deshalb  viel zu bieten und war uns aus diesem Grund - für den Wunsch mit der zwölften Klasse noch gemeinsam etwas zu erleben - das richtige Reiseziel!

gruppenbild wartburg

Drei Tage hatten wir uns freigeschaufelt und auf den Wandertag verzichtet, um diese KULTUREXKURSION im vollen Kalender der Q12 unterzubringen. 

Am Mittwoch vor den Herbstferien ging es morgens um 6.00 Uhr los - nein, 6.15 Uhr, denn den Quotenverschläfer muss man bei einer Reisegruppe von 100 Schülerinnen und Schülern natürlich einberechnen! Mit zwei Reisebussen nahmen wir Kurs auf Weimar und schon im Bus merkte man, wie dringend die Jahrgangsstufe diese gemeinsame Zeit brauchte. In Weimar angekommen zogen wir als großer Tross in die Innenstadt, um in vier Gruppen eine hervorragende 2stündige Stadtführung zu erhalten, die uns mit der Historie, den wesentlichen Gebäuden und vielen Anekdoten vertraut machte.

Anschließend bezogen im Hostel alle ihre Zimmer und die Hälfte der Gruppe durfte sich für den abendlichen Besuch im Nationaltheater herrichten. Leider wurde der große Saal noch nicht bespielt, aber mit der Uraufführung des Monologs "Ich liebe dir" von Dirk Laucke stand ein wirklich kurzweiliges und inspirierendes Stück für uns auf dem Programm. 

Am Donnerstag begaben wir uns in acht Teilgruppen einerseits auf die Spuren der Weimarer Klassik und besuchten Goehtes Wohnhaus und Goethes Nationalmuseum,  andererseits besuchten wir für die Erweiterung des künstlerischen Horizonts das relativ neu eröffnete BAUHAUS-Museum in Weimar. Alle Wege legten wir natürlich zu Fuß zurück, sodass wir auch das Stadtbild auf uns wirken lassen konnten und auf den Strecken die ein oder andere Thüringer Bratwurst ihren Abnehmer fand - es war also wirklich für jeden Geschmack etwas dabei!

Am Abend kam dann die zweite Hälfte in den Genuss der besonderen Darbietung von Krunoslav Sebrek im Nationalmuseum - auf jeden Fall wissen wir jetzt alle was "twerken" ist (Vorsicht: Insider)!

Viel schneller als gedacht und erhofft kam der Freitag - der Tag der Abreise. Bereits um 10.00 Uhr brachen wir in Weimar auf, da auf dem Heimweg noch ein Halt auf der Wartburg geplant war. Bei herrlichem Herbstwetter konnten wir die Anlagen der Burg erkunden und einer spannenden Zeitreise durch die Innenräume der Burg folgen - eine wirklich sehenswerte Station dieser Reise! Die restliche Busheimreise verlief mal ruhig, mal "ausgelassen" und gegen 21.00 Uhr kamen wir  gesund, munter und mit vielen Eindrücken wieder in Kempten an.

Es war eine schöne Fahrt - mögen allen ein paar besondere Momente daraus in Erinnerung bleiben! (MUT)

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