Viel Publikum bei Hilde-Ausstellung im AÜW

Große Resonanz auf die Ausstellung "In einem Hilde vor unserer Zeit ...". Vom 9. bis 24. November konnte sich die Kemptener Öffentlichkeit in der AÜW-Stadtsäge ein Bild vom Hilde in früheren Zeiten machen.

Plakat In einem Hilde vor unserer Zeit WEB

Bei der Vernissage am 8. November hob Oberbürgermeister Thomas Kiechle das historische Engagement der 12 Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Schulgeschichte hervor:

Genau 80 Jahre nach der Reichspogromnacht machten sie diese furchtbaren Zeit für die heutigen junge Generation fassbar, dank dem Kontakt mit der ehemaligen Lyzeumsschülerin Emmi Hauser.

Die Ausstellung richtete einen subjektiven Blick auf verschiedene Facetten des Schullebens am Hilde und seinen Vorgängerschulen, dem Lyzeum und der Mädchenoberschule, angefangen von der Geschichte der verschiedenen Schulgebäude, die sich in der ganzen Altstadt finden, über die Schülermode im Lauf von eineinhalb Jahrhunderten bis hin zu einem alten Klassenzimmer mit einer Sütterlin-Lernstation.

Es kamen nicht nur die Schüler des heutigen Hildegardis-Gymnasium: Ehemalige Schüler/innen und Lehrkräfte aus vielen Jahrzehnten besuchten die Stadtsäge, viele schwelgten in Erinnerungen an Lehrerpersönlichkeiten oder markante Räumlichkeiten wie den berühmt-berüchtigten Pavillon.

Die Ausstellung wird nach Ende der Sanierungsarbeiten am Hilde als Dauerausstellung zu sehen sein, außerdem werden ausgewählte Tafeln auf die Homepage des Hilde eingestellt.

Homepage der Ausstellung:  P-Seminar Schulgeschichte

 

AZ 2018 11 10 sw

Allgaeuer Zeitung 2018 11 09

 

 

 

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