Italienaustausch 2014

Viele haben uns am Anfang gefragt, wieso wir uns so etwas antun: Zu Beginn der 8. Klasse nochmal von vorne anzufangen und mit Italienisch zu beginnen. Jetzt haben wir die Antwort: All der Stress und die Arbeit, die damit verbunden sind, eine Fremdsprache zu lernen, das endlose Vokabellernen, es hat sich gelohnt. Für Turin. Als wir am 8. März 2014 am morgen in den Bus stiegen, hatten wir keine Ahnung, was uns erwarten würde. Wie würden unsere Austauschpartner, unsere Gastfamilien sein? Obwohl wir doch ziemlich nervös waren, besserte sich die Stimmung während der Fahrt und wir ließen uns nicht vom Selfies machen (besonders an Tankstellen!) abhalten. Je näher wir dem Ziel kamen, desto größer wurde die Panik allerdings wegen fehlender Italienischkenntnisse. Diese Sorgen waren jedocht unbegründet, da die Verständigung dann doch irgendwie klappte, zur Not halt mit Händen und Füßen.

Nachdem wir den Sonntag individuell in der jeweiligen Gastfamilie verbracht hatten, starteten wir in eine ereignisreiche Woche. Neben zahlreichen Museumsbesuchen (z. B. Kinomuseum mit anschließender Besichtigung der Mole Antonelliana) und einem Stadtrundgang stand auch der Dom mit dem berühmten Grabtuch von Turin auf dem Programm. Die Highlights waren für uns aber eindeutig ein typischer, riesiger italienischer Markt und der Tagesausflug nach Genua mit Besuch des Aquariums.

Auch beim Gegenbesuch der Italiener, der vom 3. bis zum 10. Mai 2014 stattfand, haben wir viel erlebt. Trotz des vollen Programms der Italiener (Schloss Neuschwanstein, Bergbauernmuseum etc.) hatten wir genügend Zeit für Ausflüge nach Kempten und Umgebung. Auch diese Woche ging viel zu schnell vorüber, und nachdem wir nach einem gemeinsamen Abschlussabend am Samstagmorgen wieder am TVK standen, um unsere Austauschpartner zu verabschieden, flossen einige Tränen.

Insgesamt waren diese zwei Wochen voller neuer Erfahrungen und schöner Erlebnisse und wir möchten Frau Vilniskis und Frau Wulff danken, dass sie uns diesen Austausch ermöglicht haben.

[Hannah Bitzer, Nina Lang und Bianka Martin, 10a]

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