Pompeji - Leben auf dem Vulkan

Am 25. Februar 2014 besuchten die Lateiner der 10. Klassen die Hypo-Kunsthalle in München. Diese präsentiert in einer spektakulären Ausstellung die antiken Städte Pompeji und Herculaneum, die durch den Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr. im Moment ihres Untergangs verewigt wurden. Originale Wandmalereien, Bronze- und Marmorskulpturen, Goldschmuck und Silbergeschirr geben einen lebendigen Einblick in das Leben an den Hängen des Vulkans.

Pompejiklein

"Man hörte Weiber heulen, Kinder jammern, Männer schreien; die einen riefen nach ihren Eltern, die anderen nach ihren Kindern, wieder andere nach ihren Männern oder Frauen und suchten sie an den Stimmen zu erkennen; (...) viele beteten zu den Göttern, andere wieder erklärten, es gebe nirgends noch Götter, die letzte, ewige Nacht sei über die Welt hereingebrochen."

Genau diese Stimmung, die C. Plinius als Zeitzeuge in seinen Vesuvbriefen einfing, erfasste auch uns in einem verdunkelten Raum der Pompeji-Ausstellung, welche den Vulkanausbruch des Vesuvs umfassend dokumentierte. In diesem Raum waren die „Skulpturen“ Verstorbener ausgestellt – erfasst im Moment ihres Todes. Die nach der Verwesung der Körper in der erstarrten Lavamasse entstandenen Hohlräume hatte der Archäologe Fiorelli bereits im 19. Jahrhundert als erster mit Gips ausgegossen und so für uns erhalten. Hier waren nicht nur Menschen zu sehen, die schützend ihre Hände über den Kopf hielten; auch ein Hund, der an seiner Kette zerrte, holte uns direkt in die Zeit des Vesuvausbruchs hinein. Die Ausstellung in der Kunsthalle München war äußerst lehrreich und ergänzte den Unterrichtsstoff perfekt.

Anschließend durften wir noch in Gruppen die Fußgängerzone erkunden. Bei wunder-schönem Sonnenschein wären einige gerne noch länger in München geblieben. Aber um 15.52 Uhr fuhr unser Zug zurück nach Kempten.

Da allerdings in München Taxis länger brauchen als S-Bahnen, erreichten ihn nicht alle rechtzeitig!!! Entgegen herrschender Gerüchte wurden letztere aber nicht von der Polizei aufgegriffen, sondern von Frau Haas. Und zum Glück für alle Beteiligten ließ der nächste Zug nicht lange auf sich warten.

Die von Frau Haas organisierte Exkursion fanden wir sehr informativ und wir bedanken uns hierfür bei ihr – ebenso bei Frau Uhl, die uns begleitete.

[Keyha Enes, Ullrich Roman, Wicklein Lukas]

Der Vesuv heute

Vesuvklein

 

 

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