Die Etrusker - auf den Spuren eines rätselhaften Volkes

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Im Rahmen des Lateinunterrichts besuchte der Kurs der Q11 am ersten sonnigen Tag seit langem die Sonderausstellung über die Etrusker in der Staatlichen Antikensammlung in München. Die Archäologin Frau Dr. Pfisterer-Haas erläuterte kenntnisreich und anschaulich, wie dieses Volk vielfältige Kultureinflüsse aus dem gesamten Mittelmeerraum aufnahm und an die Römer weitergab, bevor es im Dunkel der Geschichte verschwand.

Goldene Armreife und Ringe oder Alltagsgegenstände wie Amphoren mit bekannten mythologischen Szenen wurden kunstvoll gefertigt und mit Liebe zum Detail verziert.

Hoch entwickelt war auch die Bestattungskultur: Große künstliche Grabhügel mit verschiedenen Kammern enthielten in Urnen die Asche von Verstorbenen der Oberschicht. Die Wände dieser Gräber, von denen die Archäologen eines für die Ausstellung rekonstruierten, waren mit Gastmahlszenen farbenfroh bemalt.

Manche Begriffe der Sprache der Etrusker (vinum, taberna, magister) leben im Lateinischen weiter, auch die Toga, die Rutenbündel der Liktoren und den Amtssessel der hohen Beamten übernahmen die Römer.

J. Braun

 

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