Spuren der Zeit in Gottes Schöpfung

Gemeinsam machten sich die Schülerinnen und Schüler aus beiden evangelischen Religionsgruppen der achten Klassen auf und begaben sich auf die Spuren des Augsburger Künstlers Hama Lohrmann und des britischen Landart Künstlers Andy Goldsworthy.

Aus diversen Naturmaterialien, die auf dem Schulgelände gesammelt wurden, entstanden in Gruppenarbeit erstaunliche Kunstwerke, die im Anschluss fotografiert und dadurch „eingefroren“ wurden – und somit dem Prozess der Vergänglichkeit für einen Moment entronnen sind. Wohingegen die tatsächlichen Kunstwerke, Wind und Wetter ausgesetzt, teilweise nicht einmal 24 Stunden überdauerten. Eine Erfahrung, die nicht immer ganz leicht war, angesichts der oft mühevollen Kleinstarbeit beim Drapieren von Blättern etc. Aber genau das macht Landart aus.

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Vor Weihnachten entstanden daraus Fotokalender, die die Schülerinnen und Schüler dann individuell gestalteten. Ein Kalender, der uns das Werden und Vergehen – den Fluss der Zeit – sprichwörtlich vor Augen führt. Tage, Wochen, Monate verfliegen, während wir unserem Alltagsgeschäft nachgehen.

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Und alles ist vergänglich.

Diesen „Trott“ wollten wir bewusst durchbrechen und die Augen und unseren Geist für die Schönheit der Schöpfung in allen Dingen öffnen und achtsam durchs Leben gehen.

Zwei Kalender-Exemplare und ein paar Eindrücke von der Entstehung der Kalender können aktuell im ersten Stock bewundert werden.

S. Rawlings

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