Moorschutz ist Klimaschutz!

 Bei traumhaftem Wetter packten die jungen KlimabotschafterInnen des Hildegardis-Gymnasiums tatkräftig bei einer Aktion zur Moorrenaturierung im Werdensteiner Moos an. Mit Astscheren, Handsägen und Arbeitshandschuhen ausgestattet, befreiten sie unter Anleitung des Bund Naturschutz im Werdensteiner Moos ein Stück Moor von starker Verbuschung. „Mit der Entbuschung verhelfen wir dem Moor zur Regeneration und können so auch für die CO2-Bilanz unserer Schule einen Beitrag leisten“ ergänzt Zoe Moll, Specherin der KlimaboschafterInnen am Hildegardis-Gymnasium. Damit wurde der Grundstein für eine Kooperation mit dem Bund Naturschutz und den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) gelegt.

Moorschutz

„Junge Birken, Fichten und der Faulbaum werfen Schatten und entziehen dem Moorboden Wasser. Viel Licht und viel Wasser sind aber die wesentlichen Bedingungen für das Wachsen der Torfmoose, die als kleinste Moorgewächse den größten Beitrag zur Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre leisten“ erklärt Julia Wehnert, Diplombiologin und Geschäftsführerin beim Bund Naturschutz Kempten-Oberallgäu.

Moorschutz 2

Mehr als 30 Jahre sind die Bayerischen Staatsforsten als Grundstückseigentümer und der BUND Naturschutz als Projektpartner im Werdensteiner Moos nun schon aktiv. „Mit der Renaturierung des Moores konnten wir auch den Moorrundweg attraktiv gestalten und so die Pflanzen, Tiere und den Klimaschutz erlebbar machen. Man sieht schön auf die entbuschten Moorflächen“, freut sich Jann Oetting, Forstbetriebsleiter der BaySF Sonthofen.

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