Studienfahrt Barcelona 2018

Ein Trip in die heißeste Stadt Spaniens – Barcelona

01 k Parque de la Ciutadella

Am 9. Juli, am Montagmorgen und fast pünktlich, machten wir 28 uns auf den Weg nach München, um dort unseren Flieger zu erwischen, der uns in das spanische Urlaubsparadies, die katalonische Stadt Barcelona, bringen sollte. Nachdem wir erst am falschen Gate saßen, weil die Fluggesellschaft das zwischen Check-In und Boarding noch schnell verändert hatte, kamen wir dann doch noch nach einem fast zweistündigen Flug und einer Fahrt mit dem Zug und der Metro abends inmitten Barcelonas an. Dort hießen uns auch gleich die spürbar wärmeren Temperaturen willkommen. Nach einem ersten Ausflug auf die Ramblas, die ganz in der Nähe unseres Hostals liegen, und einem gemeinsamen spanischen Abendessen war der erste Tag auch schon vorbei.

02 k Catedral  03 k Schokoladenmuseum

Am nächsten Tag durchstreiften wir zuerst das berühmte mittelalterliche „Barrio Gótico“, in dem wir auch gewohnt haben, und besichtigten die einzigartige Kathedrale, die „Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia“. Der nächste Teil des Tagesprogramms schmeckte uns noch besser. Im „Museo del Chocolate“ bekamen wir erst eine ausführliche Führung durch die Geschichte der Schokolade und durften dann in einem Workshop selbst ans Werk: Mit Förmchen gossen wir unsere eigenen Schokotierchen und mit Spritztuben durften wir Bilder zeichnen. Meistens landete die flüssige Schokolade jedoch auf mysteriöse Weise im Mund und nicht auf dem Papier. Danach ging es weiter in den „Parque de la Ciutadella“ und an den Hafen „Puerto Olímpico“. Nach einem sehr langen Strandspaziergang im Gänsemarsch, gaben Herr Beucker und Frau Götz uns endlich frei und wir durften den Rest des Tages am Strand oder in der Stadt verbringen.

04 k Playa Barceloneta 05 k Parque Guell

Der nächste Tag trug dann das Motto „Gaudí“. Die Gaudi und Begeisterung für Antoni Gaudí hielten sich wegen des heißen und schwülen Wetters aber trotzdem in Grenzen. Der Tag startete mit einer Führung durch den beeindruckenden „Palau Güell“, in dem die Besonderheit dieses Architekten schon sehr zu spüren ist. Nach einer Pause in der Mittagshitze im Park vor der „Sagrada Familia“ wurde dann auch diese beeindruckende und noch unvollendete Kirche besucht. Nach der sehr anstrengenden aber dennoch faszinierenden Führung durch die Kirche, ging es weiter zum „Parque Güell“, zum Glück aber nicht zu Fuß, sondern im Bus, der dank uns ziemlich überfüllt war. Einige von uns hatten in dem über den Dächern von Barcelona liegenden Park doch tatsächlich noch die Energie, bis zum Aussichtshügel zu laufen, um die Aussicht auf Barcelona zu genießen. Andere schonten Füße und Beine lieber im kühlen Schatten der fantastischen Arkadengänge.

 06 k Museo Nacional de Arte de Catalunya  07 k Blick auf Barcelona Fuente Mágica

Am darauffolgenden Tag war Museum angesagt, auf dem Berg „Montjuic“. Erst war das „Museo Nacional de Arte de Cataluña“ an der Reihe. In diesem sind eine Reihe von Kunstwerken aus verschiedenen Epochen gesammelt und ausgestellt. Neben mittelalterlicher und modernen Kunst gab vor allem die Sonderausstellung über Dalí und seine Frau Gala beeindruckende Einblicke in das Leben des spanischen Künstlers. Auf der Dachterrasse fand dann das traditionelle Fotoshooting statt: Gruppen- oder Einzelportraits nach Gusto. Der nächste Programmpunkt war danach das „Museo Olímpico“ neben dem früheren olympischen Stadion, das 1992 die Olympischen Spiele in Barcelona beherbergte. Im Museum haben uns besonders die interaktiven Spielereien gefallen. Nachdem uns Herr Beucker und Frau Götz nach dem Besuch zum Teil nach Hause gebracht hatten, konnten wir noch bis abends Freizeit genießen. Um 20:00 Uhr machten wir uns dann alle nochmal auf den Weg zur „Plaza de España“ und zur „Fuente Mágica“, um dort die musikalisch untermalte Lichtershow zu bewundern. Nach diesem gelungenen und verzaubernden Abschluss ging es mit der Metro und von deutschen Schlagerliedern begleitet zurück ins Hostal.

Nach einer zu kurzen Nacht machten wir uns um halb sechs, wiedermal „fast pünktlich“ - manche hatten ihren Wecker wohl nicht gehört - auf den Weg zum Flughafen. Mit dunklen Augenringen und quasi noch im Halbschlaf waren wir dann bereits um halb drei nachmittags wieder sicher in Kempten.

Laura Stitzel, Q11

08 k Gruppenfoto Puerto Olímpico

 

Drucken