Weltfreiwilligendienst

Unser Abiturient Korbinian Kippes schreibt über seine Pläne für die Zeit "nach dem Hilde":

Was will ich eigentlich nach der Schule machen? Diese Frage wird sich bestimmt jeder von euch früher oder später einmal stellen. So ging es auch mir vor einiger Zeit. Ich wollte schon immer nach der Schule ins Ausland und zwar am liebsten in ein Land außerhalb von Europa. Nach einiger Recherche bin ich dann auf das Angebot des Weltfreiwilligendienstes in Augsburg gestoßen. Diese Organisation entsendet Freiwillige für ein Jahr nach Peru, Chile, Uganda, Tansania und Rumänien. Dort arbeiten die Freiwilligen in verschiedenen sozialen Projekten mit und unterstützen so die Menschen vor Ort. Ich habe mich schließlich für eine Stelle in Peru entschieden. Dort arbeite ich an einer inklusiven Grundschule in einer kleinen Stadt namens Huaura, die etwa 150 km nördlich von der Hauptstadt Lima direkt an der Küste liegt. Meine Aufgabe an der Schule ist es, die Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht zu unterstützen. Wohnen werde ich ebenfalls in dieser Stadt bei einer Gastfamilie und so kann ich tief in die Kultur vor Ort eintauchen und erleben, wie die Peruaner leben, essen, Feste feiern (denn davon gibt es sehr viele) und noch vieles mehr.

 Das ganze Projekt wird zudem vom Bundesministerium für Entwicklung gefördert. Dieses hat ein Programm, das „Weltwärts“ heißt und solche Freiwilligendienste im Ausland unterstützt. Hierbei wird ein Großteil der Kosten für Seminare, Anreise zur Einsatzstelle, Unterkunft und Verpflegung vor Ort sowie Versicherung übernommen. Zusätzlich gibt es jeden Monat ein kleines Taschengeld für alle Freiwilligen und auch das Kindergeld wird weiterhin bezahlt. Für die restlichen Kosten sollen die Freiwilligen einen Förderkreis aufbauen, der sie mit Spenden unterstützt. Nähere Infos zum Förderprogramm und weiteren Organisationen, die solche Freiwilligendienste organisieren, findet ihr hier: www.weltwärts.de

 Ich denke, dass so ein Freiwilligendienst auf jeden Fall eine persönliche Bereicherung für jeden einzelnen ist und man dabei unglaublich viel über sich selbst aber auch über die anderen Kulturen lernen kann und so die einmalige Möglichkeit hat, ein neues Land zu entdecken und aus dem Schulalltag, der einen seit 12 oder mehr Jahren festgehalten hat, herauszukommen. Außerdem kann man so eine neue Sprache lernen und direkt anwenden, was ebenfalls sehr viel Spaß macht.  Mein Abenteuer startet schon sehr bald und ich würde mich freuen, wenn ihr mal auf meinem Blog www.korbinianenperu.wordpress.com vorbeischauen würdet. Dort nehme ich euch auf meiner Reise mit und erzähle ein bisschen, wie es ist einen Freiwilligendienst zu machen und ein ganzes Jahr in einem anderen Land zu leben und dort die Kultur kennenzulernen.

 Und vielleicht ist ja auch der eine oder die andere dabei, die selbst Lust bekommt, nach der Schule ein neues Land zu erkunden und selbst einen solchen Freiwilligendienst zu absolvieren.

 

 

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