In der Woche vor den Weihnachtsferien fand am Hildegardis-Gymnasium zum dritten Mal die Wissenschaftswoche in der 11. Jahrgangsstufe statt. Die Wissenschaftswoche ist im neuen Lehrplan als fester Bestandteil verankert und bietet den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich eigenständig und vertieft mit einem Rahmenthema auseinanderzusetzen.
In diesem Schuljahr stand die Wissenschaftswoche unter dem Thema „Gegensätze“. Die Schülerinnen und Schüler näherten sich diesem Leitgedanken aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven und beschäftigten sich dabei mit vielfältigen Fragestellungen, die sie im Laufe der Woche selbstständig bearbeiteten. Beispielthemen waren: Menschen und Götter“ (Latein), „Vernunft vs. Emotion“ (Deutsch) oder „Aerob vs. Anaerob (Sport / Biologie). Als Endprodukt wurde ein Paper von drei Seiten erstellt, das schon formalen Anforderungen der späteren W-Seminararbeit genügen musste. In diesem Zusammenhang wurde auch die sinnvolle Nutzung von KI eingeübt und über die Grenzen der Nutzung reflektiert. Neben dem Paper wurde von jeder Gruppe ein Plakat erstellt. Diese konnten in einer kleinen Ausstellung im Foyer des Erweiterungsbaus bewundert werden und dienten am letzten WiWo-Tag als visuelle Unterstützung für die Kurzpräsentationen der Ergebnisse vor der Jahrgangsstufe.
Im Rahmen einer kleinen Preisverleihung wurden ausgewählte Arbeiten besonders gewürdigt. Den 1. Platz erreichte die Arbeit „Politische Zensur vs. Künstlerische Freiheit“ im Fach Musik, die von den Schülerinnen Luisa Müller, Mia Ruf und Samira Wörner der 11a erstellt wurde.
Die Rückmeldungen aus der Jahrgangsstufe zur WiWo waren positiv. Viele Schülerinnen und Schüler gaben an, dass ihnen die eigenständige Arbeitsweise und die vertiefte Beschäftigung mit einem selbst gewählten Thema besonders gefallen haben. Die Wissenschaftswoche bot damit nicht nur Raum für wissenschaftspropädeutisches Arbeiten, sondern auch für neue Perspektiven auf bekannte und unbekannte Gegensätze.





