Der finale Exkursionstag führte die Gruppe in diesem Jahr ins Hintersteiner Tal. Während es beim Ausstieg aus dem Bus noch regnete, verzogen sich die Wolken mit jedem Meter, den sich die Exkursionsgruppe ihrer ersten Station näherte: der Buckelwiese oberhalb von Hinterstein. Dort öffnete Frau Empter-Heerwart von der Naturschutzverwaltung an der Regierung von Schwaben den Blick für die kleinen Besonderheiten der Landschaft und brachte der Gruppe aus Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern das Thema Naturschutz anhand zahlreicher regionaler Beispiele näher. Passender hätte der Ort kaum sein können, schließlich befanden wir uns im Aufstiegsbereich des beliebten Wanderziels und Instagram-Hotspots Schrecksee.
Obwohl der Weg anschließend zurück ins Tal führte, trafen wir dort erneut auf Wasser – diesmal glücklicherweise nicht von oben. An und in der Ostrach bestimmten wir mithilfe selbst gebauter Papierschiffchen die Fließgeschwindigkeit des Flusses an verschiedenen Stellen. Einige mutige und kälteresistente Schülerinnen und Schüler wagten sich dafür trotz der eher kühlen Temperaturen sogar in die eiskalte Ostrach. Das wissenschaftliche Experiment wurde sorgfältig beobachtet, gemessen und gemeinsam ausgewertet.

Mit den Füßen in der Ostrach
Auch die dritte Station lag an der Ostrach. Von dort aus richtete sich der Blick – inzwischen bei zeitweiligem Sonnenschein – hinauf zum Breitenberg. Direkt an der imposanten Heidachrinne konnten die Schülerinnen und Schüler erneut selbst experimentieren. Dieses Mal stand das Thema Massenbewegungen im Mittelpunkt. Da sich unterhalb der Heidachrinne das Konrad-Zuse-Kraftwerk befindet, erhielten sie zudem einen anschaulichen Einblick in die Nutzung der Wasserkraft.
So heiter wie das Wetter am Ende des Tages klang auch die Exkursionswoche aus. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die gemeinsamen Tage für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung waren.
Text und Bilder: FS Geo (SCL)





