Wer ist der beste Vorleser oder die beste Vorleserin am Hilde? Jedes Jahr ermitteln die 6. Klassen in einem spannenden Schulfinale, wer unsere Schule beim Stadtentscheid vertreten darf.
Zuvor waren in den Klassenentscheiden die besten Vorleser jeder Klasse ermittelt worden. In diesem Jahr waren es ausschließlich Mädchen, die um den Titel „Beste Vorleserin“ konkurrierten.
Diese traten dann vor einem Publikum aus Mitschülerinnen und Mitschülern und der Jury an, die aus der Elternbeirätin Frau Wölfle und den sechs Deutschlehrkräften der 6. Klassen, Frau Götz, Frau Hörmann, Frau Lidl, Frau Schober, Frau Schoch und Frau Wolkan-Freier bestand.
Die Finalistinnen lasen zuerst aus ihrem eigenen, zuhause vorbereiteten, Text. Alle sechs Mädchen trugen ihren Ausschnitt dabei so fesselnd und packend vor, dass die Zuhörer das Gefühl hatten, sie säßen selbst mit im magischen Baumhaus oder würden mit eigenen Augen hinter die verzauberten Türen eines Adventskalenders schauen. Die Leistungen der Klassensiegerinnen waren alle so gut, dass jedem im Theatersaal klar war, dass erst der zweite Teil die Entscheidung bringen würde. Entsprechend mucksmäuschenstill war es, als die Teilnehmenden im Finale etwa zwei Minuten aus einem fremden Text lasen, dem Jugendroman „Caspar und der Meister des Vergessens“ von Stefanie Taschinski. Durch die gekonnten Überleitungen von Simone Schoch tauchten die Zuhörerinnen und Zuhörer fasziniert ein in die Geschichte eines Jungen, der durch ein besonderes Schnitzmesser offenbar magische Kräfte erhält.

Am besten meisterte diese Aufgabe Frieda aus der 6c, die durch ihre gute Lesetechnik und ihre einfühlsame Interpretation des Textes die Jury für sich gewann. Überglücklich nahm Frieda ihre Urkunde entgegen, die gleichzeitig ihre Eintrittskarte für den Stadtentscheid sein wird. Die Schulgemeinschaft drückt ihr auf jeden Fall alle Daumen!





