Individueller Austausch mit Chile

Nachdem im Schuljahr 2024/25 schon 3 Schülerinnen und Schüler aus unserer Schule die Möglichkeit hatten, am Austausch mit Chile teilzunehmen, waren es in diesem Schuljahr gleich 7 Schülerinnen und Schüler, die von dieser wunderbaren Gelegenheit profitieren konnten. Eine davon ist Annabelle Hutner aus der 11. Jahrgangsstufe. Sie berichtet im Folgenden über ihre Erfahrungen:

„Von Anfang Januar bis Ende Februar 2026 hatte ich die Möglichkeit, eine Austauschschülerin aus Chile bei mir aufzunehmen. Diese Zeit war für mich eine ganz besondere Erfahrung, an die ich mich sicher noch lange erinnern werde.

In diesen Wochen haben wir gemeinsam viel unternommen und ihr Deutschland und vor allem Bayern nähergebracht. Neben bekannten Ausflugszielen wie dem Schloss Neuschwanstein oder einem Trip nach Reutte ging es vor allem auch um viele alltägliche Erlebnisse. Wir waren zum Beispiel Schlittschuhlaufen, Skifahren, beim Handball in Regensburg oder auch zusammen beim Bowlen. Auch das Ausprobieren typisch deutscher bzw. bayerischer Spezialitäten wie Currywurst und Kässpatzen gehörte natürlich dazu. Für sie war es besonders interessant, einen Einblick in meinen Alltag hier in Deutschland zu bekommen.

Sehr praktisch war, dass in dieser Zeit noch weitere Austauschschüler aus Chile unsere Schule besuchten. Dadurch hatte meine Austauschschülerin, Ignacia, direkt Anschluss, und wir haben viel gemeinsam in der Gruppe unternommen, was die Zeit für alle noch abwechslungsreicher und auch einfacher gemacht hat.

Zu den Highlights gehörten außerdem ein Spiel des FC Bayern München sowie das Ballonglühen im Tannheimer Tal. In den Faschingsferien haben wir dann eine kleine Deutschlandreise gemacht: über Dresden ging es nach Berlin, wo sie sich mit Freunden aus Chile treffen konnte, und anschließend weiter zu meinen Großeltern an die Ostsee.

Neben all den Unternehmungen war es für mich auch eine neue Erfahrung, über mehrere Wochen eine Austauschschülerin bei mir zu haben. Es ist manchmal anstrengend, sich ständig um jemanden zu kümmern und Verantwortung zu übernehmen, aber genau das macht den Austausch so besonders. Man lernt nicht nur eine andere Kultur kennen, sondern entwickelt sich auch selbst weiter.

Sprachlich lief vieles im Alltag auf Deutsch ab, was für Ignacia natürlich auch wichtig war, um die Sprache zu lernen. Trotzdem konnte ich hin und wieder mein Spanisch anwenden und habe gemerkt, wie hilfreich solche Begegnungen für das eigene Lernen sind.

Umso mehr freue ich mich jetzt auf meinen eigenen Aufenthalt in Chile vom 8. Juni bis zum 31. Juli 2026. Dort möchte ich die Sprache noch intensiver anwenden und den Alltag vor Ort kennenlernen. Ich finde es eine großartige Möglichkeit, eine Sprache auf diese Weise zu lernen und gleichzeitig eine neue Kultur wirklich zu erleben.

Annabelle Hutner (11b)

 

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