Zweitausend Jahre Geschichte auf engstem Raum konnten die Teilnehmer/innen des Leistungsfachs Geschichte bei ihrer Regensburg-Exkursion vom 20. bis 22. Juli 2026 erleben. In der sehenswerten Bayernausstellung „Brennpunkt Bayern – Hitler und der Kampf um die Demokratie“ im „Haus der bayerischen Geschichte“ informierten sie sich über die kritischen Jahre um 1923, als die junge deutsche Demokratie im Fadenkreuz von Rechtsradikalen stand, nicht unähnlich unserer Gegenwart. In einem sehr gut gemachten Escape-Game recherchierten die Schüler/innen anschließend mit Hilfe von Originaldokumenten einen politischen Mord durch rechte Fanatiker.

In der Bayernausstellung
Der Leistungskurs lernte noch viel mehr Facetten Regensburgs kennen: Gegründet von den Römern als Castra Regina, war die Stadt zweimal Hauptstadt – im frühen Mittelalter residierten hier die ersten bayerischen Herzöge, von 1648 bis 1815 war sie Zentrum des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. Eine spannende Stadtführung entzauberte viele gängige Mythen über Regensburg, die Ausgrabungen unter der Niedermünsterkirche zeigten den Junghistoriker/innen die nahtlose Besiedlungsgeschichte Regensburgs seit dem römischen Legionslager.
Abgerundet wurde der Stadttrip durch Shopping in den Gassen der Altstadt und einen Biergartenbesuch in der „Alten Linde“ mit romantischem Blick auf Dom und Steinerne Brücke.

Recherchen für das historische Escape-Game

Historische Kaiserherberge am Haidplatz

Nächtlicher Blick auf Dom und Steinerne Brücke

An der römischen Porta Prätoria, die noch heute genutzt wird





